
Die Feiertage nahen rasch. Weihnachten ist für viele von uns eine Gelegenheit, die Flamme lokaler Traditionen, der Kindheit oder des Wahllandes neu zu entfachen ... Umso mehr in diesem Jahr, in dem im kleinen Kreis gefeiert wird. Wir haben beschlossen, diesen Blog den Weihnachtsbräuchen Südfrankreichs zu widmen!
Der Weizen der Sainte-Barbe: Am 4. Dezember wird traditionell Weizen (oder Linsen) in kleine Töpfe gesät. Eine Beschäftigung, die in den Kindergärten der Region sehr beliebt ist. Keimen die Körner gut und wachsen bis Weihnachten, wird das Jahr wohlhabend. Wenn nicht ...
Die provenzalische Krippe: In Kirchen und Häusern erscheinen prachtvolle Krippen. Ganze Dörfer mit kleinen Figuren, den santons, die man traditionell sammelt und von Generation zu Generation weitergibt. Im kleinen Dorf Lucéram kann man rund 400 Krippen bewundern, jede anders als die andere.
Die 13 Desserte: Der Tradition folgend ist es nach einem echten provenzalischen Weihnachtsessen und nach der Mitternachtsmesse Brauch, nicht weniger als 13 verschiedene Desserte zu genießen, darunter mendiants, calissons, Quittenpaste und Fougasse-Brot ...
Das Kaminfeuer löschen (Brauch aus Nizza): Am Abend des 24. Dezember löscht man das Feuer im Kamin, um es anschließend mit einem Olivenscheit wieder zu entzünden und dabei zu sagen: « A l’an que ven, se sian pas mai que noun siguen de mens ! » (Bis nächstes Jahr; wenn wir nicht mehr sind, dann hoffentlich wenigstens nicht weniger!).

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